Abgeordnetenwatch für BerlinWahl gestartet

Die „Bürger fragen – Politiker antworten“-Online-Plattform abgeordnetenwatch.de ist heute für die BerlinWahl am 18. September gestartet. Ziel ist es, Bürger und Politiker in einen direkten und transparenten Dialog zu bringen. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich frühzeitig an abgeordnetenwatch beteilige. Der taz gegenüber erklärte ich, dass eine Teilnahme für mich zum guten Ton gehört. Auch deshalb habe ich mein Profil bei abgeordnetenwatch dauerhaft auf meiner Homepage verlinkt.abgeordnetenwatch funktioniert so, dass die Bürger den Politikern in ihren Wahlkreisen direkt – und für alle Interessierte öffentlich – Fragen stellen. Dafür müssen Name, Mail-Adresse und Stadtteil angegeben werden. Die Frage ist nicht sofort nach dem Abschicken auf der Seite zu sehen. Ein Moderator muss sie erst freigeben. Dabei gilt es einen Verhaltenskodex der abgeordnetenwatch-Macher zu beachten. So wollen sie verhindern, dass beispielsweise sexistische oder rassistische Kommentare auf die Seite gelangen. Auch Fragen zum Privatleben sind unerwüncht. Die Kandidaten für den eigenen Wahlkreis lassen sich in einer Auswahl über Postleitzahl und Straße ermitteln.

Freigegebene Fragen werden von den Moderatoren an die entsprechenden Politiker weitergeleitet. Ihre Antworten mailen die Politiker zurück an die Moderatoren, die diese nun gemeinsam mit der Frage für alle einsehbar auf dem jeweiligen Politiker-Profil veröffentlichen.