Besuch bei AspE e.V. – Ambulant sozialpädagogische Erziehungshilfe Berlin

Heute besuchte ich mit dem Verein für ambulante sozialpädagogische Erziehungshilfe (AspE e.V.) einen der größten Träger für Erziehungshilfen in Neukölln. Der Verein kümmert sich mit seinen 50 Mitarbeitern um Familien im Bezirk, in denen das Zusammenleben von Eltern und Kindern aus der Spur geraten ist. Dabei hat der Verein viele verschiedene Ansätze entwickelt, um Entwicklungsrückstände bei Kindern aufzuholen und die Eltern bei der Erziehung zu unterstützen.


Neben den Schulstationen (u.a. in der Grundschule in der Köllnischen Heide) und klassischen Beratungsgesprächen haben die Mitarbeiter dabei auch unkonventionelle Wege beschritten. So gibt es eine Reitgruppe zur Stärkung der motorischen und sozialen Fähigkeiten der Kinder oder eine Vätergruppe, in der Väter verschiedener Kulturen bei der Planung und Durchführung von Freizeitaktivitäten ganz nebenbei einander verschiedene Wege vorleben, ihre Kinder harmonisch zu erziehen.

Zudem bietet die AspE einen Kindertreff für 6- bis 13-Jährige in meinem Wahlkreis an: eine durch Mittel der Sozialen Stadt finanzierte Freizeiteinrichtung in der High-Deck-Siedlung, in der die sozialen Kompetenzen der Kinder im Umgang miteinander bei Breakdance, Matheclub, Kochen, Lernhilfe, u.v.m. verbessert werden sollen.

Die Arbeit der AspE ist mit ihrem Präventionsansatz für unseren Bezirk von großer Wichtigkeit.