Besuch der Integrations-Kita in Britz

Heute habe ich zusammen mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß die Integrations-Kita (iKita) der Berliner Lebenshilfe in Britz besucht. Hier werden bis zu 170 Kinder im Alter von 9 Monaten bis zum Schulstart betreut. Der Schwerpunkt der Kita liegt auf der Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung und Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Der Leiter Musa Al Munaizel führte uns durch die Räume und erklärte uns das Konzept, in dem die Sprachförderung im Mittelpunkt steht.

In Britz und der Köllnischen Heide gibt es immer noch zu wenig Kita-Plätze. Besonders in der High-Deck- und Weißen Siedlung werden dringend mehr Plätze benötigt (http://joschka-langenbrinck.de/kleine-anfrage-kita-plaetze-der-koellnischen-heide-meinem-wahlkreis/). Deshalb hatte ich im Quartiersbüro High-Deck-Siedlung zu einem Runden Tisch für mehr Kita-Plätze in der Köllnischen Heide eingeladen (joschka-langenbrinck.de). Auch in Britz ist der Kita-Ausbau notwenig. Das ergab die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage (joschka-langenbrinck.de).

Die Bezirks-Region Britz wird im Kitabedarfs-Atlas, der den Platz-Ausbau regelt, in die Kategorie 3+ eingeordnet. Das bedeutet, dass in Zukunft ein Ausbau der Kita-Plätze aufgrund geringer Reserven und steigender Kinderzahlen nötig sein wird. Zur Zeit stehen in Britz 1466 Kita-Plätze zur Verfügung, in denen 1411 Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren betreut werden. In Neukölln-Mitte ist die Lage schon deutlich angespannter: Hier stehen zwar von 1466 Plätzen 169 frei, aber mehr als die Hälfte der Kinder, die in Neukölln-Mitte wohnen, sind in anderen Kiezen untergebracht. Der Kita-Ausbau hat laut Atlas in dieser Bezirks-Region deswegen oberste Priorität. Die Einordnung in Kategorie 1 bedeutet, dass schon jetzt weniger Plätze als Kinder vorhanden sind und gleichzeitig ein Anstieg der Kinderzahlen vorhergesehen wird.