Der Estrel-Ausbau darf nicht gefährdet werden

Die neue Senatorin für Stadtentwicklung, Katrin Lompscher (Linke), sorgt mit einer Äußerung in einem BILD-Interview für Verwirrung. Frau Lompscher erweckt den Eindruck, den geplanten Ausbau des Estrel auf den Prüfstand zu stellen. Das würde Millionen-Investitionen und neue Jobs in Neukölln gefährden.

Das Estrel ist ein Leuchtturm, der weit über die Bezirksgrenzen Neuköllns strahlt und als international anerkanntes Hotel sowie Kongress- und Messestandort als wichtiger Arbeitsplatz- und Investitionsgarant für Berlin und Neukölln wirkt. Die Erweiterung der Kongressfläche ist nicht zuletzt aufgrund der nach wie vor unklaren Kapazitätsausbau-Situation der Messe Berlin und aufgrund der weiterhin wachsenden Kongressflächen-Nachfrage in Berlin erforderlich.

Der Bezirk Neukölln, die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung und auch ich unterstützen den geplanten Ausbau, der nicht nur aus wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Gründen sinnvoll ist. Ein Auf-den-Prüfstand-Stellen würde dem Kongress-Standort Berlin nicht gerecht und dringend benötigte weitere Kongressflächen verhindern. Neukölln steht zu „seinem“ Estrel. Und Neukölln braucht die Millionen und neuen Jobs.

Bild – Widerstand gegen Kritik an Estrel-Tower 20. Dezember 2016