Diskussion über das Brennpunktschulen-Programm bei der SPD Hufeisensiedlung

Heute war ich zu Gast bei der SPD Hufeisensiedlung in Britz, um über das Brennpunktschulen-Programm zu diskutieren. Die SPD-Fraktion greift Schulen in sozialen Brennpunkten stärker unter die Arme. Denn Schüler in sozialen Brennpunkten schaffen seltener den Mittleren Schulabschluss und das Abitur, schwänzen dafür häufiger und brechen häufiger die Schule ohne Abschluss ab. Das hängt oft mit dem sozialen Hintergrund der Kinder und Jugendlichen zusammen. Deshalb brauchen die härtesten Kieze die besten Schulen.

Wir müssen die Abhängigkeit des Schulerfolgs vom Elternhaus der Kinder beenden und Schulen erster und zweiter Klassen verhindern. Wir Neuköllner Sozialdemokraten haben viele Jahre für das Brennpunktschulen-Programm gekämpft und ich selbst habe seit meiner Wahl ins Abgeordnetenhaus dafür gearbeitet, dass das Programm aufgelegt wird. Jede dritte Berliner Schule profitiert davon – in Neukölln 44 von 65 Schulen.

Aber die engagierte Diskussion heute Abend hat wieder einmal gezeigt: Das kann nur der Anfang sein, um Kindern aus schwierigen Kiezen gleiche Startchancen zu geben. Wir müssen weiter anpacken: Bei der Durchsetzung der Schulpflicht, der Ausweitung der Sprachförderung, der Beschulung von Roma-Kindern oder mithilfe einer Kita-Pflicht.