Diskussion über das Brennpunktschulen-Programm bei der SPD Rixdorf

Gestern Abend war ich zu Gast bei der SPD Rixdorf, um das Brennpunktschulen-Programm vorzustellen, für das ich seit meiner Wahl ins Abgeordnetenhaus gearbeitet habe. Mit dem Programm greift die SPD-Fraktion Schulen in sozialen Brennpunkten stärker unter die Arme. Es profitieren mehr als 200 Berliner Schulen – das ist jede Dritte. Sie bekommen jeweils bis zu 100.000 Euro zusätzlich pro Jahr für Sozialarbeiter, Erzieher, Anti-Gewalt-Training oder andere Projekte.

Die härtesten Kieze brauchen die besten Schulen. Denn Schüler in sozialen Brennpunkten schaffen seltener den Mittleren Schulabschluss oder das Abitur, schwänzen dafür häufiger und brechen häufiger die Schule ohne Abschluss ab. Diesen Teufelskreislauf müssen wir durchbrechen. Gerade in Neukölln ist die Unterstützung wichtig: Laut dem Sozialstrukturatlas 2013 ist hier jeder Fünfte arbeitslos, jeder Vierte lebt von weniger als 700 Euro im Monat und das Armutsrisiko liegt bei 25%. Damit ist unser Bezirk Berliner Schlusslicht. Vom Brennpunktschulen-Programm der SPD profitieren in Neukölln 44 von 65 Schulen. In meinem Wahlkreis 10 von 11 Schulen. Ein guter Anfang, um Kindern in sozialen Brennpunkten bessere Startchancen zu geben.

In der anschließenden Diskussion ging’s unter anderem um die Inklusion, die Einführung des Bußgeldes und Ausweitung der Sprachförderung für Nicht-Kita-Kinder, die Durchsetzung der Schulpflicht, Ausbildung der Lehrer, Qualität in Kitas und mehr Kita-Plätze in sozialen Brennpunkten.