Diskussion über Schulschwänzer und Brennpunktschulen bei der SPD Staaken

Auf Einladung meiner Fraktions-Kollegin Burgunde Grosse war ich gestern Abend zu Gast bei der SPD Staaken in Spandau, um das „Berliner Programm zur Vorbeugung und Bekämpfung von Schuldistanz“ und das Brennpunktschulen-Programm näher vorzustellen. War anschließend eine tolle Diskussion mit großem Problem-Bewusstsein.

Das Programm sieht vor allem klare und verbindliche Regeln für alle Bezirke im Umgang mit Schulschwänzern vor. Denn wer die Schule schwänzt, verpasst leicht den Anschluss und endet nicht selten als Schulabbrecher. Wir aber wollen, dass die Kinder und Jugendlichen sich nicht selbst ihre Zukunft versauen.

Vom Brennpunktschulen-Programm meiner SPD-Fraktion profitieren 200 Berliner Schulen – das ist jede dritte. Allein in Spandau zählen 15 Schulen dazu. Sie bekommen jeweils bis zu 100.000 Euro zusätzlich pro Jahr, um damit z.B. Sozialarbeiter, Erzieher, Anti-Gewalt-Training oder andere Projekte zu bezahlen. Die Schulen wissen selbst am besten, was vor Ort gebraucht wird.