Eröffnung der „KlangKunst“-Ausstellung im KinderKünsteZentrum

Heute habe ich auf Einladung von Frau Hoffmann ein Grußwort bei der Eröffnung der neuen Ausstellung „KlangKunst“ im KinderKünsteZentrum (KKZ) gehalten, das ich schon vor zwei Wochen besucht habe. Ein kluger Mensch hat mal gesagt: „Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen“ – genau das passiert im KKZ, wo die frühkindliche und kulturelle Bildung im Mittelpunkt steht. Denn in Zeiten, in denen es keine Seltenheit mehr ist, dass Kinder nicht mit Stiften, Knete oder Pinsel umgehen können, ist die frühkindliche Bildung für die Entwicklung der Kinder besonders wichtig.

Im Fokus der neuen Ausstellung „KlangKunst“ stehen vor allem unsere auditiven Fähigkeiten. Viel zu oft sind wir nur auf die visuellen Reize fixiert. Aber es ist wichtig, Kinder für die Geräusche aus ihrem Alltag und ihrer Umgebung zu sensibilisieren. Dadurch wird die Entwicklung der Sprache und des Hörens verknüpft und besser ausgebildet.

Deshalb haben Kinder aus sechs Berliner Bezirken zusammen mit Künstlern und ihren Erziehern interessante Projekte geschaffen, die sie der Welt der Klänge näher bringen: Die Kinder haben Geräusche in ihrer Umgebung erkundet, sind auf Glockentürme geklettert, haben Motorengeräusche und Vogelgezwitscher aufgenommen, eine Murmel-Klang-Bahn gebaut und sogar ein Hörspiel entwickelt.

Tolle Ausstellung. Tolle Arbeit. Immer wieder schön zu sehen, wie engagiert das KKZ die Projekte mit den Kindern angeht und wie die Erzieherinnen und Erzieher gemeinsam mit „ihren“ Kindern neue Wege gehen. Das KKZ ist in seiner Ausgestaltung deutschlandweit einmalig, deswegen freut es mich als Neuköllner besonders, dass das Zentrum hier beheimatet ist.