Friedliche Feiern und besonnene Polizei am 1. Mai

Die Einsatzkräfte der Polizei sind in der Walpurgisnacht und am 1. Mai besonnen vorgegangen. Das bewährte Konzept der Deeskalation des früheren SPD-Innensenators Ehrhart Körting ist auch in diesem Jahr aufgegangen. Der 1. Mai ist weitgehend friedlich geblieben. Der Einsatz war gut und detailliert vorbereitet, die Polizei hat wie in den vergangenen Jahren alles souverän gemeistert. Leider gab es auch wieder verletzte Polizeibeamte. Ich war gestern auch in Kreuzberg unterwegs, um mir ein eigenes Bild vom Einsatz rund um den 1. Mai zu machen.


Das MyFest war rappelvoll, das Wetter super, die Stimmung gut. Aber leider waren auch diesmal professionelle Krawallmacher dabei, denen es nicht um politische Inhalte sondern nur um Gewalt ging. Mit der bewährten Doppelstrategie der Polizei – „Ausgestreckte Hand“ und „Gezielter Zugriff“ – konnten die Randalierer aber schnell isoliert werden. Diese sind in Berlin ebenso wenig willkommen wie Steinwerfer und Krawall-Touristen. Der 1. Mai hat weiterhin gezeigt, dass Neonazis in Berlin keine Chance haben. Zum wiederholten Mal haben sich die Berlinerinnen und Berliner erfolgreich gegen die Feinde der Demokratie gestellt.