Gespräch mit dem Bildungsverbund Reuterkiez zum Brennpunktschulen-Programm

Heute morgen habe ich mich mit dem lokalen Bildungsverbund Reuterkiez getroffen. Seine vier Schulen (Rixdorfer Schule, Elbe-Schule, Theodor-Storm-Schule und 1. Gemeinschaftsschule Campus Rütli) profitieren vom Brennpunktschulen-Programm der SPD, das wir auch auf meine Initiative hin starten werden. Aufschlussreiches und offenes Gespräch mit den vier Schulleiterinnen, der Projektleiterin Campus Rütli und der Mitarbeiterin und dem Mitarbeiter des QM Reuterplatz.

Es gab Lob für die SPD und unser Brennpunktschulen-Programm mit jährlich 15 Millionen Euro, aber auch offene Fragen zur Ausgestaltung, die ich für unsere Beratungen im Fraktionsarbeitskreis Bildung mitnehme. Das Grundgerüst steht: Wir greifen ab 2014 Schulen in sozialen Brennpunkten (davon allein 42 in Neukölln) mit bis zu 100.000 Euro jährlich zusätzlich stärker unter die Arme. Denn die härtesten Kieze brauchen die besten Schulen.

Klären müssen wir noch Details, z.B. die Zielvorgaben und Erfolgskriterien der Schulen, die wir zur Grundlage für die Verlängerung der jeweiligen zusätzlichen Fördersumme machen. Und was die Brennpunktschulen mit dem Geld alles machen können. Uns ist wichtig, dass das Geld in die Köpfe fließt und nicht in den Beton und wir wollen, dass die Schulen das Geld eigenverantwortlich und unbürokratisch nutzen können – sie wissen vor Ort am besten, was sie brauchen.