High-Deck-Siedlung: Verbesserungen beim Müll-Problem

In meinen Sprechstunden und zahlreichen Hausbesuchen werde ich immer wieder von Bewohnerinnen und Bewohnern der High-Deck-Siedlung auf das Müll-Problem in ihrer Siedlung angesprochen. Zum einen ist das Müllvolumen sprunghaft angestiegen, gleichzeitig wurde immer mehr illegaler Sperrmüll an den Müllplätzen der Siedlung hinterlassen. All das führt zu höheren Betriebskosten. Um eine Lösung zu finden, habe ich heute zu einem Treffen eingeladen mit der BSR, der BUWOG, dem Abfall-Manager-Dienstleister der BUWOG, dem Quartiersmanagement, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Sprecherin des Quartiersrates, Marga Kösler.

Die BSR will zunächst die Müll-Situation in der High-Deck-Siedlung mit anderen Großsiedlungen vergleichen, die Abholzeiten ändern und die Touren anpassen. Gleichzeitig werden einige MüllKäfige vergrößert, um mehr Platz zu schaffen und die Sperrmüll-Käfige schrittweise abgeschafft, weil diese vermehrt für gewerblichen Müll und von Nicht-Bewohnern genutzt werden und Kostentreiber bei den Nebenkosten sind. Außerdem soll die BSR mehrsprachige Informationen für die Mieterinnen und Mieter zur Müll-Trennung und Müll-Entsorgung (auch Sperrmüll-Entsorgung) entwickeln. All das wird noch mit den zwei weiteren Eigentümerinnen (Stadt und Land und EVM) abgesprochen.