In Sicherheit lernen – Gewaltprävention an den Berliner Schulen

Immer wieder kommt es an Grundschulen zu gewaltsamen und sexuellen Übergriffen von Personen, die mit den Schulen nichts zu tun haben – allein im letzten Schuljahr gab es 80 Vorfälle. Deswegen fordern SPD und CDU stärkere Sicherheitsmaßnahmen an den Berliner Grundschulen – unsere Schüler sollen in Sicherheit lernen können. So soll jede Grundschule einen Kooperationsvertrag mit der Polizei haben und ein eigenes Sicherheitskonzept machen.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat den Schulen empfohlen, dass die Schultore während der Unterrichtszeit verschlossen sein sollen. Die Schulleitung soll einen Überblick darüber bekommen, wer sich in der Schule aufhält. Und Lehrer sollen bei der Pausenaufsicht Handys dabei haben, um schnell die Polizei informieren zu können. Wir wollen klare Verhaltensregeln für den Umgang mit Schulfremden und dabei Schüler, Lehrer, Eltern und die Polizei miteinbeziehen.

Außerdem wollen wir den Schulen die Möglichkeit geben, im Rahmen des Programms „BerlinArbeit“ einen Hausmeisterassistenten einzustellen, der die Sicherheitsmaßnahmen überprüft und z.B. Eingangskontrollen durchführt. Falls es die Schulen wünschen, soll auch der Einbau von Videogegensprechanlagen möglich werden.

100%ige Sicherheit für unsere Kinder wird nicht möglich sein. Aber die angedachten Maßnahmen geben den Schulen Mittel an die Hand, Gewalt und Übergriffe von Schulfremden vorzubeugen. An dem anderen Problem der Gewalt in den Schulen (unter den Schülern, aber auch zwischen Schülern und Lehrern) bleibe ich auch weiter dran.