Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft Karl-Marx-Straße

Das „Bündnis Neukölln“, bei dem auch die Neuköllner SPD Mitglied ist, hat gestern Abend eine Informationsveranstaltung zur geplanten Flüchtlingsunterkunft an der Karl-Marx-Straße 269 in der St. Eduard-Kirche in der Kranoldstraße organisiert. Über 300 Anwohnerinnen und Anwohner und Interessierte kamen, um mehr über die geplante Unterkunft für 300 Flüchtlinge, die geplante Kita mit 120 Plätzen und über die Fluchtgründe zu erfahren.

Auf dem Podium saßen unter anderem der Geschäftsführer der SoWo-Berlin GmbH, die die Unterkunft bauen und betreiben möchte, Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin und Biplab Basu von OutReach. Ich freue mich über das große Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner und dass sich über 130 Anwesende in die Unterstützerliste eingetragen haben. Schon die Teilnahme an meiner Kleider-Spendenaktion für Flüchtlinge war auch überwältigend und das Angebot zur Unterstützung begegnet mir regelmäßig bei meinen Terminen im Wahlkreis.

Es ist wichtig, dass die Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig über geplante Flüchtlingsunterkünfte informiert werden. Deshalb unterstütze ich das „Bündnis Neukölln“ bei seiner Informationsarbeit und kritisiere das unter Federführung des CDU-Sozialsenators Czaja für die Flüchtlinge zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), das keinen Vertreter auf das Podium gestern Abend entsandt hat. Die geplante Unterkunft an der Karl-Marx-Straße wäre neben der Unterkunft an der Haarlemer Straße und der neuen Erstaufnahmeunterkunft am Mariendorfer Weg die dritte Flüchtlingsunterkunft in Britz.