Innenausschuss zu Besuch in der Landespolizeischule

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Heute war ich mit dem Innenausschuss zu Besuch in der Landespolizeischule in Spandau. Wir haben uns unter anderem das Schießtraining angeschaut und uns wurde das Distanzelektroimpulsgerät (Taser) vorgestellt, das bisher nur vom Sondereinsatzkommando der Berliner Polizei eingesetzt wird und seit 2001 nur 18 Mal benutzt wurde.

Es war interessant zu sehen, wie ein Teil der wichtigen Ausbildung der Polizeianwärterinnen und -anwärter abläuft, mit welch hohem Einsatz und hoher Präzision die Ausbilderinnen und Ausbilder arbeiten und wie ernst die Sicherheit der Polizeibeamten genommen wird.

Kritisch ist, dass 10 der 19 Schießstände, an denen mit scharfen Waffen trainiert werden kann, seit diesem Sommer nicht mehr benutzbar sind, weil der Verdacht besteht, dass Materialien in den Anlagen gesundheitsschädlich sind oder sie zur Zeit saniert werden. Der Investitionsbedarf, um wieder alle Schießstände in Schuss zu bekommen, liegt bei ca. 17 Millionen Euro. Die Einschränkungen bei den Schießtrainigsanlagen betrifft nicht nur die 1600 Auszubildenden, sondern auch die 17.000 Beamtinnen und Beamten, die ein- bis dreimal im Jahr mit der Waffe üben müssen.