Karl-Marx-Straße/Sonnenallee ist neues Städtebaufördergebiet

Der Senat hat heute in den Bezirken Neukölln, Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg und Spandau sieben Sanierungsgebiete festgelegt:

• Karl-Marx-Straße/Sonnenallee (Neukölln)
• Turmstraße (Mitte)
• Müllerstraße (Mitte)
• nördliche Luisenstadt (Mitte)
• südliche Friedrichstadt (Friedrichshain-Kreuzberg)
• Wilhelmstadt (Spandau)
• Frankfurter Allee Nord (Lichtenberg)

In den Gebieten, die einen erheblichen Investitions- und Handlungsbedarf haben und der mit Hilfe des Sanierungsrechts und der Städtebauförderung bewältigt werden kann, leben über 74.000 Menschen. Dort werden in den nächsten 15 Jahren rund 200 Mio. Euro insbesondere für die Verbesserung von Schulen, Kitas, Straßen, Kinderspielplätze und Grünflächen investiert.

Dabei geht es um mehr als ein Investitionsprogramm: die unterschiedlichen Akteure, vor allem aber die Bewohnerinnen und Bewohner, sollen aktiv eingebunden werden. Der Senat will mit den Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und den öffentlichen Raum einerseits die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern und andererseits Anreize für private Investitionen schaffen. Die Sanierungsmaßnahmen bilden dazu einen zeitlich befristeten Rahmen der Gebietsentwicklung. Fünf der sieben Sanierungsgebiete – darunter auch die Karl-Marx-Straße/Sonnenallee – liegen in den Aktionsräumen plus und unterstützen den Ansatz der integrierten Stadtteilentwicklung in diesen sozialstrukturell benachteiligten Gebieten. Die Stadterneuerung kann mit wichtigen Schlüsselinvestitionen sichtbare und nachhaltige Erfolge erzielen. Das hat der 2010 aus dem Sanierungsgebiet entlassene Wederkiez in meinem Wahlkreis gezeigt.