Kategorie: Schriftliche Anfragen

Alle Schriftlichen Anfragen im Abgeordnetenhaus.

Noch immer viele Schulabbrecher und wenige Abiturienten in sozialen Brennpunkten

Fast jeder zehnte Berliner Schüler (9,7 Prozent) hat im Schuljahr 2016/2017 die Schule ohne einen Abschluss verlassen. Damit bewegen sich die Zahlen der Schulabgänger ohne Abschluss auf dem Niveau der Vorjahre (2015/16: 9,3 Prozent, 2014/15: 10,9 Prozent). Vor allem in sozialen Brennpunkten machen Schüler immer noch häufiger eine Berufsbildungsreife oder verlassen die Schule ohne Abschluss, machen dafür seltener Abitur. Beispiel: In Steglitz-Zehlendorf machen zwei Drittel das Abitur (65 Prozent), in Neukölln hingegen nur ein Drittel (36 Prozent).

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Immer mehr Kindeswohl-Gefährdungen in Berlin

Im letzten Jahr gingen die Berliner Jugendämter 12.175 begründeten Fällen von Kindeswohl-Gefährdung nach. Im Vergleich zu den 11.465 Fällen in 2015 bedeutet das eine Steigerung um rund 6 Prozent, im Vergleich zu 2012 (6.776 Fälle) sogar um knapp 80 Prozent. Das ist ein Alarmzeichen, dass die sozialen Probleme in unserer Gesellschaft und die Überforderungen vor allem in armen Familien zunehmen. Deshalb brauchen Familien mehr Unterstützung.

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Privatschulen verstoßen krass gegen das Sonderungsverbot

Erschreckend: Die Privatschulen verstoßen krass gegen das Sonderungsverbot des Grundgesetzes: Nur 3,7 % aller Schüler an rund 100 der 200 allgemeinbildenden und beruflichen Privatschulen in Berlin sind von der Zuzahlung für Lernmittel befreit. Diese Privatschulen schotten sich als exklusive Clubs ab, da ist eine Parallelgesellschaft entstanden. Und der Verdacht liegt nahe, dass sie arme Schüler durch die Höhe ihres Schulgeldes bewusst vom Besuch ihrer Schule ausschließen.

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Eingang U-Bahnhof Hermannstraße: Sesam öffne Dich!

Der nördliche Eingang vom U-Bahnhof Hermannstraße zur Emser Straße soll Ende 2017 endlich wieder öffnen. Der Eingang ist seit August 2014 wegen Umbau- und Sanierungsarbeiten an den Treppenanlagen und in der Vorhalle gesperrt. Bis zur Eröffnung werden die Baumaßnahmen über drei Jahre gedauert haben. Laut Info der BVG hat sich die Fertigstellung unter anderem wegen Änderungen in der Planung und bei Genehmigungen in die Länge gezogen und weil die Arbeiten nur nachts durchgeführt wurden bzw. werden.