Kleine Anfrage: „Produktives Lernen“ – Stand zum aktuellen Schuljahr 2012/2013

Ich bin ein Fan des „Produktiven Lernens“. Das Programm richtet sich an Schüler, die drohen keinen Schulabschluss zu schaffen, weil sie zum Beispiel mit dem Frontalunterricht nicht klar kommen. In enger Zusammenarbeit mit Betrieben vor Ort wird es ihnen ermöglicht, einige Tage in der Woche direkt in der Praxis zu lernen. So sehen sie, dass sie das, was sie in der Schule lernen, im Berufsleben brauchen. Das steigert ihre Motivation, in der Schule ranzuklotzen und erhöht ihre Chance, doch einen Schulabschluss machen.

Das haben die Zahlen auf meine Kleine Anfrage zu den letzten zwei Schuljahren eindeutig gezeigt. Deshalb habe ich auch für das aktuelle Schuljahr eine weitere Kleine Anfrage an den Senat gestellt. Ich möchte erfahren, wie sich das „Produktive Lernen“ entwickelt hat und inwieweit das Programm ausgeweitet werden konnte. Und was der Senat tut, um das erfolgreiche Programm auch weiterhin zu unterstützen und seine bedarfsgerechte Ausweitung zu sichern.

Außerdem interessieren mich natürlich aktuelle Zahlen, wie viele Schüler am „Produktiven Lernen“ in den einzelnen Bezirken teilnehmen, welche Abschlüsse wie viele von ihnen mithilfe des Programms geschafft haben und wie viele von ihnen anschließend in eine Ausbildung vermittelt werden konnten. Ich bin sicher, dass auch die neuen Zahlen belegen werden, dass das „Produktive Lernen“ ein Erfolg ist und es sich lohnt, das Programm auszubauen. Daran arbeite ich.