Kleine Anfrage: „Teach First“ bleibt ein Gewinn für teilnehmende Schulen

Ich unterstütze die gemeinnützige Bildungsinitiative „Teach First“ seit vielen Jahren und habe mich dafür eingesetzt, dass die Finanzierung der Fellow-Einsätze auf sichere Füße gestellt wird: Uni-Absolventen verschiedener Fächer gehen für zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten, unterstützen die Lehrer und bieten Aktivitäten (z.B. Hausaufgaben-AG, Sponsorenlauf für die Schule, Gründung einer Schüler-Firma und vieles mehr) an, für die die Lehrer leider keine Zeit haben.

Die Fellows helfen den Lehrern außerdem ein bisschen bei der Unterrichtsgestaltung, indem sie ihr auf der Uni erworbenes Fachwissen in ihren ehemaligen Studiengängen einbringen, den Schülern also zum Beispiel einfach verständlich die Wirtschaftskrise erklären. Sie erweitern den Horizont von allen Beteiligten und bringen frischen Wind in die Schulen.

In seiner Antwort auf meine Kleine Anfrage teilt der Senat mit, dass „Teach First“ inzwischen wieder ausgebaut werden konnte und mehr Schulen vom Einsatz der Fellows profitieren. In Neukölln sind das die Alfred-Nobel-, Kepler-, Otto-Hahn-, Röntgen- und Albrecht-Dürer-Schule. Eine gute Sache für die Neuköllner Schüler. Die Schulleiter, Lehrer, Schüler und Eltern finden das Projekt super.