Kleine Anfrage: „Teach First“ in Berlin – Zwischenbilanz 2012

Ich unterstütze die gemeinnützige Bildungsinitiative „Teach First“, seit sie in Berlin aktiv ist: Uni-Absolventen verschiedener Fächer gehen für zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten, unterstützen die Lehrer und bieten Aktivitäten (z.B. Hausaufgaben-AG, Sponsorenlauf für die Schule, Gründung einer Schüler-Firma und vieles mehr) an, für die die Lehrer leider keine Zeit haben. Das erweitert den Horizont von allen Beteiligten und bringt frischen Wind in die Schulen.

Die beteiligten Schulen, Schüler und Eltern finden das Projekt super, das hat schon die Antwort auf meine letzte Kleine Anfrage gezeigt. Nun möchte ich in einer neuen Kleinen Anfrage wissen, wie sich das Projekt in diesem Jahr entwickelt hat. Ich frage den Senat, ob er seine Einschätzung bestätigt, dass das Projekt für die teilnehmenden Schulen und ihre Schüler ein Erfolg ist, welche Schulen am Projekt teilgenommen haben und derzeit teilnehmen.

Außerdem möchte ich wissen, ob der Senat die Bedenken teilt, die sogenannten „Fellows“ würden eine Konkurrenz zu Lehrern darstellen und welche bezirklichen Personalvertretungen aus welchen Gründen die Einführung von „Teach First“ immer noch ablehnen. Abschließend frage ich den Senat, ob er den Einsatz von mehr „Fellows“ an Berliner Schulen unterstützt und ob er eine Ausweitung des Projekts auch auf Grundschulen für sinnvoll hält. Ich gehe davon aus, dass die Antwort des Senats auch diesmal den Erfolg des Projekts untermauern wird.