Mehr Schulhelfer-Stunden – auch in meinem Wahlkreis

In den letzten zwei Jahren ist die Anzahl der behinderten und körperlich dauerhaft eingeschränkten Schüler (z.B. geistig- und körperlich Behinderte, Zuckerkranke, „Bluter“) um jeweils 19 Prozent gestiegen. Ihnen zur Seite stehen Schulhelfer, die diesen Kindern und Jugendlichen professionell im Schulalltag helfen. Eine Hilfe, für die die Lehrer nicht ausgebildet sind. Durch den Bedarfsanstieg reichten die Schulhelfer-Stunden nicht mehr aus. Deshalb haben sich viele Schulen und Eltern beschwert – auch in Neukölln.

Wir SPD-Mitglieder im Bildungsausschuss haben uns deshalb dafür eingesetzt, dass die Bildungssenatorin mehr Schulhelfer-Stunden zur Verfügung stellt. Das ist jetzt passiert: Bis Ende des Jahres erhalten die Schulen zusätzliche 1900 Schulhelfer-Stunden, was dem Mehrbedarf von den 19 Prozent entspricht und allein für August bis Dezember knapp 800.000 Euro kostet. Der Bildungsausschuss hat darüber hinaus auf unsere Initiative hin beschlossen, dass die Bildungssenatorin auch im nächsten Jahr eine bedarfsgerechte Ausstattung an Schulhelfer-Stunden sicherstellen muss.

Ich freue mich, dass ich helfen konnte: Denn auch die Grundschule am Teltowkanal und die Fritz-Karsen-Schule aus meinem Wahlkreis hatten sich an mich gewandt, weil sie zum neuen Schuljahr 2014/2015 mehr integrativ beschulte Schüler haben, für die die bisher zugewiesenen Schulhelfer-Stunden nicht reichten. Das habe ich zum Anlass genommen, die Bildungssenatorin aufzufordern, diesen Schulen mehr Schulhelfer-Stunden zur Verfügung zu stellen. Es hat geklappt: Die wöchentlichen Schulhelfer-Stunden werden für die Grundschule am Teltowkanal auf 30 erhöht. Außerdem wurde zum 1. August eine Facherzieherin für Integration eingestellt. Die seit vielen Jahren inklusiv arbeitende Fritz-Karsen-Schule erhält eine Erhöhung der Schulhelfer-Stunden von 58 auf 70 pro Woche, sechs Facherzieher für Integration und neun Sonderpädagogen unterstützen die Herausforderungen des gemeinsamen Unterrichts.