Mehr sozialpädagogische Förderstunden und Schulhelfer

Die Anzahl der Schüler mit Förderbedarf (u.a. Lernen, Emotional-Sozial, Sprache, Körperlich-Motorik, Geistige Entwicklung) und die Anzahl der geistig oder körperlich behinderten und dauerhaft eingeschränkten Schüler in den Regelschulen sind in den letzten Jahren gestiegen. Ich habe mich deshalb dafür eingesetzt, dass es mehr Schulhelfer-Stunden und mehr Sozialpädagogen an Berliner Schulen gibt. Auch in Neukölln und in meinem Wahlkreis.

Für den bedarfsgerechten Ausbau der sozialpädagogischen Förderstunden stellen wir in diesem Jahr zusätzlich 12 Millionen Euro zur Verfügung, für das nächste Jahr voraussichtlich 16 Millionen Euro. Damit werden allein in diesem Jahr 240 zusätzliche Sonderpädagogen eingestellt. Für den bedarfsgerechten Ausbau der Schulhelfer-Stunden haben von August bis Dezember 2014 zusätzlich 750.000 Euro bereitgestellt, in diesem Jahr 1,7 Millionen Euro.

Den dauerhaft eingeschränkten Schülern zur Seite stehen Schulhelfer, die diesen Kindern und Jugendlichen professionell im Schulalltag helfen. Eine Hilfe, für die die Lehrer nicht ausgebildet sind. Durch den Bedarfsanstieg reichten die Schulhelfer-Stunden nicht aus. Mit dem Ausbau der Schulhelfer-Stunden konnte ich auch der Grundschule am Teltowkanal und der Fritz-Karsen-Schule in meinem Wahlkreis helfen. Sie hatten sich an mich gewandt, weil sie zum Schuljahr 2014/2015 mehr integrativ beschulte Schüler haben, für die die bisher zugewiesenen Schulhelfer-Stunden nicht reichten. Die wöchentlichen Schulhelfer-Stunden wurden für die Grundschule am Teltowkanal auf 30 erhöht. Außerdem wurde zum 1. August eine Facherzieherin für Integration eingestellt. Die seit vielen Jahren inklusiv arbeitende Fritz-Karsen-Schule erhielt eine Erhöhung der Schulhelfer-Stunden von 58 auf 70 pro Woche, sechs Facherzieher für Integration und neun Sonderpädagogen unterstützen die Herausforderungen des gemeinsamen Unterrichts.