Mein Stadtteiltag: Besuch der Alfred-Nobel-Schule in Britz

Mein Stadtteiltag startete mit einem Besuch der Alfred-Nobel-Schule in Britz – gemeinsam mit Franziska Giffey, Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport. Die Rektorin Renate Lecke führte uns durch ihre Integrierte Sekundarschule (ISS), die auch eine Europaschule für Italienisch ist. Sie hat über 550 Schüler und hat einen verpflichtenden Ganztagsbetrieb.

Die Alfred-Nobel profitiert – wie insgesamt 44 von 65 Neuköllner Schulen – vom Brennpunktschulen-Programm der SPD. Sie bekommt pro Jahr zusätzlich 50.000 Euro und stärkt damit ihre Sozialarbeit. Außerdem sind drei Sozialpädagogen vor Ort, um den Schülern zu helfen. Die Schulstation ist Anlaufstelle bei Problemen in und außerhalb der Schule. Weil wir wissen, wie wichtig die Sozialarbeit in Schulen ist, haben wir alle Sozialarbeiter erhalten. Ein wichtiges Projekt ist die „2. Chance“, bei dem Schulschwänzern auf ihrem Weg zurück in die Schule geholfen wird.

Besonders gut: Alle neuen Schüler müssen ein soziales Training machen und sich Regeln für einen fairen Umgang miteinander erarbeiten. Ein Schüler-Security-Team achtet darauf, dass diese Regeln eingehalten werden. Wer sich nicht daran hält, muss Sozialdienst für die Gemeinschaft leisten. Gegenüber Mobbing und Gewalt fährt die Schule eine Null-Toleranz-Linie. Die Berufsorientierung spielt auch eine wichtige Rolle, einmal im Monat kommt eine Berufsberaterin. Die Alfred-Nobel arbeitet unter anderem mit dem Jugendclub Feuerwache und dem Jugendberatungszentrum Glasower Straße zusammen.

Ich habe Frau Lecke und ihre Schüler natürlich ins Abgeordnetenhaus eingeladen und würde mich über einen Besuch freuen. :-)