Mein Stadtteiltag: Besuch der Flüchtlings-Unterkunft Späthstraße mit Raed Saleh

Heute Mittag habe ich nochmal und zusammen mit Raed Saleh, Chef der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, die Flüchtlings-Unterkunft in Britz besucht. Hier sind 400 Menschen aus 20 Ländern untergebracht, die aus ihrem Heimatland geflohen sind. Unter anderem einige der Flüchtlinge vom Oranienplatz. Die Not-Unterkunft ist in einem ruhigen, sauberen Gebäude mit großem Innenhof untergebracht. Ich hoffe, dass es ruhig bleibt – auch, um zu zeigen, dass manches Vorurteil eben nur ein Vorurteil ist.

Tolle Sache: Vereine, Initiativen, Diakonie Britz und Stadtmission Britz engagieren sich für die Flüchtlinge. Die Anwohner-Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ unterstützt die Flüchtlinge mit Kleider-Spenden und die Schulen mit Vorbereitungs-Tagen für Lehrer, Eltern und Kinder. Auch gut: Fast alle der 100 Kinder sind in Willkommens-Klassen untergekommen. Weniger gut: Es fehlen auch in der Nähe der Unterkunft Kita-Plätze für die Flüchtlings-Kinder. Es ist wichtig, dass sie schnell Deutsch lernen, um sich integrieren zu können. Die Integrations-Fehler der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen.

Die starke Unterstützung wird in einem Nachbarschafts-Dialog gebündelt. Ich habe angeregt, auf dem großen Innenhof ein gemeinsames Sommerfest zu veranstalten. Mein Vorschlag stieß auf offene Ohren. Ich habe meine Hilfe bei der Organisation versprochen.