Menschenkette gegen Nazis in der Hufeisensiedlung

Heute habe ich an der Menschenkette gegen Nazis in der Hufeisensiedlung in meinem Wahlkreis teilgenommen. Organisiert wurde sie vom „Aktionsbündnis Britz gegen Neonazis“, das quer durch die Gesellschaft geht: Britzer Bürger, demokratische Parteien, politische Organisationen, Schulen, öffentliche Einrichtungen, Gewerkschaften, Vereine, Verbände, Museen und Kirchen. Hintergrund sind die seit einiger Zeit vermehrt auftretenden Aktivitäten der extremen Rechten in Britz. Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, mich daran zu beteiligen und ein Zeichen zu setzen!

Wir Demokraten wollen und können Brandanschläge auf das Anton-Schmaus-Haus der Neuköllner Falken, eingeschlagene Scheiben in Häusern von und Drohanrufe bei Familien in Britz, die sich weigerten, Nazi-Werbung an der Haustür anzunehmen, und brutale Prügelattacken auf couragierte Bürger, die NPD-Aufkleber entfernen wollten, nicht zulassen.

Als Demokraten ist es unsere Pflicht Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt zu zeigen und ein Signal zu senden, dass Nazis weder in Britz, noch in Neukölln, noch in Berlin, noch in Deutschland, noch sonst irgendwo erwünscht sind. Mein Dank gilt den Anwohnern und Organisatoren, insbesondere der SPD Britz und der Neuköllner Falken für ihren unermüdlichen Einsatz gegen Rechtsextreme!