Online-Ordnungsamt in weiteren Bezirken einführen

Heute hat die SPD-Fraktion auf meine Initiative hin beschlossen, ein einheitliches Online-Ordnungsamt nach Vorbild Lichtenbergs einzuführen. Die CDU macht auch mit. Ich setze mich schon länger dafür ein, dass der Senat das gemeinsam mit weiteren interessierten Bezirken auf den Weg bringt – klasse wäre natürlich in allen. Bin optimistisch, dass das Online-Ordnungsamt bald seinen Beitrag zur direkten Bürgerbeteiligung und zur Verbesserung der Servicequalität in Berlin leisten wird.

Die internetbasierte Plattform bietet die Möglichkeit, schnell und unbürokratisch auf Infrastrukturprobleme im öffentlichen Raum hinzuweisen (z.B. Sperrmüllhaufen, kaputte Ampeln, etc.) und so zu einer unmittelbaren Verbesserung der Situation durch das zuständige Ordnungsamt beizutragen. Die Einführung des dienstleistungsorientierten Online-Ordnungsamts in weiteren Bezirken soll die bestehenden Kontaktwege und Service-Angebote der bezirklichen Ordnungsämter ergänzen.

Denn um den Anspruch auf eine bürgernahe Verwaltung zu gewährleisten, muss die Möglichkeit gegeben sein, sich mit seinen Vorschlägen und Anregungen direkt an die Verwaltung richten zu können. Der auf der Online-Plattform im Ampel-System dargestellte Bearbeitungsstatus und die dort veröffentlichten Antworten des zuständigen Ordnungsamtes bieten die notwendige Transparenz für alle Bürger, die ähnliche Anregungen und Fragen haben. Weiterhin soll geprüft werden, ob die Entwicklung und der Einsatz einer mobilen Applikation (App) für Smartphones und Tablets umsetzbar ist. Meines Erachtens eine runde Sache.