Schulanlagensanierungsprogramm bringt 3 Millionen Euro an Neuköllner Schulen

Der Senat hat für dieses Jahr insgesamt 32 Millionen Euro für das Berliner Schulanlagensanierungsprogramm bewilligt. Eine Summe, deren Höhe angesichts eines Sanierungsstaus von knapp einer Milliarde Euro ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Auf Neukölln entfallen dabei 3,15 Millionen Euro oder knapp 10% der Gesamtsumme. Diese werden für die Sanierung von fünf Schulen verwendet.

So werden an der Fritz-Karsen- und der Schilling-Schule die sanitären Anlagen für 200.000 und 716.000 Euro saniert. An der Fritz-Karsen-Schule wird darüber hinaus die Sporthalle für 950.000 Euro grundsaniert. Neue Fenster und eine Fassadensanierung inkl. Dämmung erhält die Schule an der Köllnischen Heide für 800.000 Euro. 255.000 Euro werden am Albert-Schweitzer-Gymnasium dafür verwandt, die ehemalige Hausmeisterwohnung für schulische Zwecke umzubauen. Die Heinrich-Mann-Schule erhält für 17.000 Euro neue, sensorgesteuerte Wasserhähne, die sich von selbst ausschalten können. Diese Investition hängt mit der Prämierung der Schule beim Klimawettbewerb zusammen. Die verbleibenden 212.000 Euro werden für die bessere Vernetzung der Schulsekretariate untereinander genutzt.

Bei den zu sanierenden Teilen der Schulgebäude handelt es sich um grundsätzliche Gebäudeteile zum Erhalt der Bausubstanz. Die Neuköllner Schulgebäude brauchen auch in den nächsten Jahren zusätzliche Mittel vom Senat, um einen akzeptablen Zustand halten zu können.