Schulpaten für Brennpunkt-Grundschulen

Die Handwerkskammer Berlin hat die Schulpaten ins Leben gerufen: Grundschulen in sozialen Brennpunkten werden mit Unternehmen, Freiberuflern und Handwerksbetrieben zusammengebracht. Der Schwerpunkt der Initiative liegt auf dem Kennenlernen von Berufen. Die Schulpaten öffnen für die Schüler ihre Tür und bieten Einblicke in ihren Berufsalltag. Auch Sach- und Geldspenden seitens der Schulpaten sind möglich.

Eine gute Sache. Deshalb habe ich alle Neuköllner Grundschulen und Unternehmen in meinem Wahlkreis angeschrieben, um ihr Interesse zu wecken, bei dem Projekt mitzumachen. Seit Beginn der Initiative im Jahr 2012 nehmen 15 Grundschulen in neun Bezirken teil (unter ihnen bisher nur drei Neuköllner Grundschulen), für die inzwischen 50 Schulpaten gewonnen werden konnten. Acht weitere Grundschulen stehen auf einer Warteliste.

Ich bin mir sicher: Die Schulpaten können dazu beitragen, den Schülern frühzeitig berufliche Perspektiven aufzuzeigen und sie so nicht zuletzt zu motivieren, einen Schulabschluss zu machen. Dass das vor allem in Brennpunktschulen sinnvoll ist, steht außer Frage, weil die Schulschwänzer- und Schulabbrecherquote in Brennpunkt-Bezirken höher ist. Sie brauchen eine größere Unterstützung.