Sechs weitere Bezirke führen Online-Ordnungsamt ein

Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof- Schöneberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf werden das Online-Ordnungsamt einführen. Mit dem Pionier Lichtenberg werden sich dann sieben von 12 Bezirken an der Online-Plattform für die Meldung von wilden Sperrmüllhaufen, kaputten Laternen, defekten Fußgängerampeln und vielem mehr beteiligen. Das Land Berlin übernimmt die Anschubfinanzierung und wird ein Konzept für die Dauerfinanzierung entwickeln.

Das sieht der Antrag von SPD und CDU vor, der heute vom Ausschuss für Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit beschlossen wurde, der noch abschließend vom Plenum beschlossen werden muss und den ich maßgeblich vorangetrieben habe. Ich freue mich über die tolle Entwicklung und bin guter Dinge, dass sich auch noch die anderen fünf Bezirke beteiligen werden.

Wir Sozialdemokraten legen großen Wert auf Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt und deshalb ist es uns wichtig, dass die Mängel schnell und unkompliziert beseitigt werden. Das Online-Ordnungsamt passt dabei gut zur Modernisierung der Verwaltung und gut zu Berlin: es ist bürgernah, unbürokratisch, transparent und serviceorientiert. Bisher haben die Berliner die Möglichkeit, ihr Ordnungsamt per Brief, Telefon oder Mail auf diese Mängel hinzuweisen. Das ist gut, aber im 21. Jahrhundert, in dem Online-Shops und Online-Banken Normalität sind, nicht mehr so richtig zeitgemäß. Deshalb wollen wir den technischen Fortschritt bei den Ordnungsämtern durch die Einführung des Online-Portals aufgreifen und allen Berliner Bezirken die Möglichkeit bieten, sich daran zu beteiligen.

Ein entscheidender Vorteil gegenüber dem bisher bestehenden Beschwerdeweg ist, dass der aktuelle Stand der Bearbeitung auf der Online-Plattform in einem Ampel-System dargestellt und die Antworten des zuständigen Ordnungsamtes veröffentlicht werden. Das bietet die notwendige Transparenz für alle Bürger und für jene, die ähnliche Beschwerden oder Vorschläge haben. Das ist ein zentraler Beitrag, um den Service der Ordnungsämter noch weiter zu verbessern. Und eine App für Smartphones und Tablets erhöht die Bedienfreundlichkeit und Nutzungsbereitschaft zusätzlich.