Stadtteilmütter werden abgesichert und ausgeweitet

Die Stadtteilmütter werden ab dem 1. Januar 2020 über das Landesprogramm „Stadtteilmütter“ aus dem Landeshaushalt und damit dauerhaft finanziert.Dafür habe auch ich mich seit fünf Jahren eingesetzt. Die Stadtteilmütter erhalten künftig jeweils einen festen Job und einen Tariflohn. Außerdem weiten wir das erfolgreiche Programm auf ganz Berlin aus und erhöhen die Zahl der Stadtteilmütter insgesamt auf bis zu 300.

Bislang wurden die Stadtteilmütter über mehrere verschiedene Programme finanziert, die entweder bereits ausgelaufen sind oder bald auslaufen würden. Dadurch war die Arbeit der Stadtteilmütter in Gefahr. Das Landesprogramm gibt nun endgültig Planungssicherheit.

Die Stadtteilmütter sind in Neukölln seit 2004 als Brückenbauer, Türöffner und Expertinnen im Kiez aktiv und wurden für ihre erfolgreiche Integrationsarbeit inzwischen mehrfach national und international ausgezeichnet. Sie haben seit Einführung des Programms mehr als 120.000 Mal mit Familien gesprochen, über Möglichkeiten zum Spracherwerb, Arztbesuche oder Kitaplätze informiert. Sie haben tausende Frauen zu Eigenständigkeit und Selbstbestimmung aktiviert und unterstützen und vernetzen Familien, Kitas, Schulen, Beratungsstellen, Quartierbüros und Familienzentren miteinander. Ich freue mich, dass uns diese wichtige Arbeit nun dauerhaft erhalten bleibt und auf ganz Berlin ausgeweitet wird.