Verdienstorden von „Aktion Clean Berlin“ verliehen bekommen

Die „Aktion Clean Berlin“ des Neuköllner Manfred Gresens hat mir die Ehre zuteil werden lassen, mir ihren Verdienstorden für mein Engagement gegen Hundescheiße zu verleihen. Ich setze mich für eine Gassibeutel-Pflicht und Erhöhung des Bußgeldes ein, wenn der Haufen nicht weggemacht wird. Die Beratungen darüber laufen noch.

„Aktion Clean Berlin“ hat auch eine Gruppe von Schülerinnen zwischen sieben und elf Jahren ausgezeichnet: Sie haben im Herbst mit dem Quartiersmanagement High-Deck-Siedlung und dem Freilandlabor Britz eine Plakat-Aktion gestartet, um die Anwohner wachzurütteln. Leider kommt es immer wieder zu Vermüllungen. Seit dem sind die Kids jeden Tag im Einsatz gegen Müll. Mit dem Einsatz für ihren Kiez zeigen die Kinder ein wichtiges Engagement. Es steht beispielhaft für viele Berliner, die sich in ihren Quartieren an Putz-Aktionen beteiligen.

Die BSR macht einen guten Job, aber manchmal dauert es zu lange, gemeldete illegale Sperrmüllhaufen zu beseitigen. Nur, wenn sie den Verkehr gefährden könnten, verschwinden sie umgehend. Und häufig ist es schwierig, den Verursachern auf die Schliche zu kommen. Das ist auch ein gesellschaftliches Problem: Jeder ist selbst dafür verantwortlich, seinen Müll zu entsorgen, man kann nicht immer sagen, der Staat macht das schon.

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