Videoüberwachung hilft Täter zu überführen

Die Polizei fordert immer häufiger Videomaterial bei der BVG an: 6087 Mal im Jahr 2016, 5443 Mal in 2015. Im gesamten Bereich der BVG wurden 1924 Tatverdächtige ermittelt, im Vorjahr waren es 1652. In 740 Fällen hat das Videomaterial bei der Identifizierung geholfen. Videoüberwachung verhindert keine Straftaten, hilft aber Täter zu überführen.


Neben der Modernisierung (soll bis 2018 abgeschlossen sein) und dem Ausbau der Videokameras (ein kleiner Teil der Busse und Trams muss noch ausgestattet werden) ist auch wichtig, dass die BVG ihr Sicherheitspersonal weiter aufstockt. Die Berliner wollen mehr Sicherheit, also müssen wir für mehr Sicherheit sorgen.

Letztes Jahr gab es in den Zügen und Bahnhöfen der BVG weniger Gewalttaten: Sie sanken von 2201 in 2015 auf 2167 in 2016. Im gesamten Bereich der BVG inklusive Trams und Busse haben die Gewaltvorfälle leicht zugenommen (2014: 2.965, 2015: 3.007, 2016: 3.046).

B.Z. – In der Berliner U-Bahn geht die Gewalt runter 11.2.2017

Süddeutsche Zeitung – Weniger Gewalt in U-Bahn 12.2.2017