Vorstellung des Brennpunktschulen-Programms in der SPD Gropiusstadt

Heute Abend war ich zu Gast bei der SPD Gropiusstadt, um das Brennpunktschulen-Programm der SPD-Fraktionvorzustellen, für das ich seit meiner Wahl ins Abgeordnetenhaus gearbeitet habe. Mit dem Programm greifen wir Schulen in sozialen Brennpunkten stärker unter die Arme. Es profitieren mehr als 200 Berliner Schulen – das ist jede Dritte. Sie bekommen jeweils bis zu 100.000 Euro zusätzlich pro Jahr für Sozialarbeiter, Erzieher, Anti-Gewalt-Training oder andere Projekte.

Die härtesten Kieze brauchen die besten Schulen. Schüler in sozialen Brennpunkten schaffen seltener den Mittleren Schulabschluss oder das Abitur, schwänzen dafür häufiger und brechen häufiger die Schule ohne Abschluss ab. Diesen Teufelskreislauf müssen wir durchbrechen. Denn Gerade in Neukölln ist die Unterstützung wichtig: In unserem Bezirk ist jeder Fünfte arbeitslos, jeder Vierte lebt von weniger als 700 Euro im Monat und das Armutsrisiko liegt bei 25%. Damit ist Neukölln Schlusslicht in Berlin. Vom Brennpunktschulen-Programm der SPD profitieren in Neukölln 44 von 65 Schulen. In meinem Wahlkreis 10 von 11 Schulen. Ein guter Anfang, um Kindern in sozialen Brennpunkten bessere Startchancen zu geben.

In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um den Sanierungsstau bei Schulen, eine bessere und längere Sprachförderung der Kinder, mehr Kita-Plätze in sozialen Brennpunkten, die Einführung einer Kita-Pflicht, Quereinsteiger in den Lehrerberuf und wie motivierte, junge Lehrer an Brennpunktschulen geholt und Schulleiter früher und besser auf ihren Job vorbereitet werden können.