Wer öffentliche Aufträge will, muss 8,50 Euro Mindestlohn zahlen

SPD und CDU haben beschlossen das Berliner Vergabegesetz zu ändern: Privatunternehmen müssen ihren Beschäftigten künftig 8,50 statt 7,50 Euro Mindestlohn zahlen, wenn sie öffentliche Aufträge vom Land Berlin erhalten wollen. Zudem legt das neue Vergabegesetz gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit in Ost und West fest. Und: durch die Anhebung des Schwellenwerts von 500 auf 10 000 Euro wird die Bürokratisierung reduziert.

Die Entscheidung ist konsequent, da sich die SPD auf Bundesebene für einen Mindestlohn von 8,50 Euro stark macht. Auch die Anpassung der Löhne in Ost und West nach über 20 Jahren ist notwendig und nur gerecht.